Symphonie in Sparkline II

Sehen und hören

Beim Johannes haben Zeitreihen jetzt auch Töne. Ich hab das vor zwei Jahren schon mal gemacht. Und er schon 2001*.

Ich glaube, Johannes will sich lustig machen. Über die Krise. In Unternehmen nimmt man das aber ernst. Das Ohr ist schneller als das Auge. Was die Augen sehen, haben die Ohren längst gehört. Zum Beispiel eine Reihe mit nur einem hohen, wenigen mittleren und vielen kleinen Werten. Das hat ein ganz eigenes Klangbild. Irritiert vielleicht. Ist aber gut so. Dann denkt man drüber nach.

In Johannes Video kriegen Lehman Brothers, General Motors und Microsoft eins drauf. Bei mir sehen die so aus:

Lehman Brothers

General Motors

Microsoft

Und hier meine alten Sparklines mit neuen Daten:

Klicke auf ein Lautsprecher-Symbol, um alles zu hören. Ohne lustig.

* Quelle: Bissantz, Nicolas: Innovative Produkte: DeltaMiner, Wirtschaftsinformatik 43 (2001) 1, Seite 77 ff.

Symphonie in Sparkline

Sehen und hören

Eine Zeitreihe ist ein Muster. Es geht bergauf oder bergab. Die Dinge bleiben gleich oder schwanken. Sie verändern sich stetig oder plötzlich. Das Muster ist wichtiger als die Zahlenwerte. Es hilft, wenn man sich eine Zeitreihe vorliest, um das Muster darin zu erkennen. „Der erste Wert ist der kleinste. Erst geht es steil bergauf. Dann geht es fast den ganzen Weg wieder runter.“

Zeitreihenmuster sind wie Klangmuster. Auch Töne gehen wie Werte rauf oder runter. Man kann hören, was man sieht und sehen, was man hört. Wenn man dasselbe gleichzeitig hört und sieht, versteht man es schneller. Die Töne lesen das Muster vor. Probier Audio-Sparklines aus.

Klicke auf das große Lautsprecher-Symbol, um alle Muster abzuspielen.
Klicke auf ein kleines Lautsprecher-Symbol, um ein einzelnes Muster abzuspielen.