Barack Obama braucht einen Labrador

Heute muss ich Barack beraten. Er nimmt einen Hund mit ins weiße Haus. Er weiß noch nicht, welchen. Die beste Wahl: ein Labrador.

Barney, der Terrier von George W., hat eine eigene Website. Das intelligenteste, was er bisher gesagt hat: „Bark, bark, bark. Woof, woof. Rowf. Arf.“

Also: kein Terrier.

Labradore haben das Weiße Haus bereits erfolgreich geleitet: Bills Hund Buddy vertrieb die Katze Socks, fraß einem Reporter die Donuts weg und warf den Präsidenten um. Buddy kam später unter die Räder. Sein Nachfolger, Seamus: ein Labrador.

Labrador saves White House
Buddy verteidigt das Oval Office.

Labradore gehen gerne spazieren. Barack rettet bis zum Frühjahr die Welt. Dann hat er viel Zeit.

„Berlinale: Bella räumt ab – Fünf Goldbären für Business-Intelligence-Thriller“

Im wahren Leben gewinnen meistens die Bösen. Deshalb haben wir Kino. Da gewinnen immer die Guten. Auch in meinem Film. Die anmutige Heldin besiegt den fiesen Chartjunkie. Nach wildem Kampf. Nervenzerfetzend. Viele Special Effects. Ein Blogbuster.

Chartjunk - der Bella-Film
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Gute Informationsdesigner sind taub

Hunde hören ganz gut. Manchmal lesen sie Gedanken. Mancher Grafiker denkt: „Was für langweilige Zahlen. Die locken keinen Hund hinter dem Ofen vor.“ Andere denken: „Wenn ich nichts drum rum male, wofür bin ich dann Grafiker?“ Informationsgrafiker hören nicht auf solchen Unsinn. Sie sind taub gegenüber Grafikfirlefanz, modischem Getue und dekorativen Elementen. Wenn die Zahlen langweilig sind, suchen sie andere. Wenn es keine gibt, dann ist Langeweile die Botschaft. Nicht alles in dieser Welt ist ein Skandal, eine Sauerei oder bemerkenswert. Wie brillant gutes Informationsdesign sein kann zeigt mein Freund E.T. am grandiosen Werk von Megan Jaegerman.

Und nächstes Mal ein Beispiel hier.

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Vorbilder für gute Datengrafiken

Die besten Datengrafiken der Welt haben die New York Times, das Wall Street Journal und die Washington Post. Da sind die Grafiken schnörkellos. Ohne grafischen Firlefanz. Datendicht.

The Washington Post and The Wall Street Journal

Quelle: Wall Street Journal, 21.11.2006.

Nah dran ist die Welt am Sonntag. Nur die Streifen sind nicht so gut. Die verändern den Kontrast. Und damit die Botschaft. Was ist die Botschaft? Ist es in den hellen Bereichen schöner? Mache ich was falsch, wenn ich aus dem Hellen ins Dunkle komme?


Quelle: Welt am Sonntag, Nr. 17, 29.04.2007, Seite 59.

Trotzdem: Danke WAMS! Die meisten anderen finde ich zum Heulen.

Sinn des Lebens

Die ersten Informationsdesigner waren die Höhlenmaler. Die ältesten Zeichnungen sind über 30.000 Jahre alt. Sie zerlegen eine Geschichte in eine Bildreihe.


Von der Spitzkoppe in Namibia. Hat Iris gemacht.

Was dazwischen passiert, stellen wir uns selbst vor. Eine Sequenz versteht man gut. So wie ein Comic.

Man kann damit auch komplizierte Fragen lösen. Den Sinn des Lebens zum Beispiel.

Sinn des Lebens